Myanmar - Der versteckte Schatz Asiens

Mingala-bar – Willkommen im Goldenen Land! Bis vor wenigen Jahren war Myanmar noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Jetzt hat sich das Land geöffnet und bietet Ihnen die Möglichkeit als einer der Ersten diesen noch geheimen Schatz Asiens zu entdecken.

 

Besuchen Sie das Volk der Roten Karen im bisher unzugänglichen Kayah State und übernachten Sie in einem hoch oben auf einem Felsen gelegenen buddhistischen Kloster. Früh am Morgen, wenn sich der Nebel über dem Ayeyarwady Fluß erhebt, erleben Sie bis zu 5000 Mönche auf ihrem Bettelgang im mittelalterlich anmutenden Ort Sagaing.

 

Mit öffentlichen Bussen und Zügen, in denen Sie die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Einheimischen hautnah erleben, fahren Sie zum Startpunkt Ihrer ersten Trekkingtour. Sie übernachten in Dörfern des Tai- und Padaung- Volkes und bekommen einen sehr authentischen Einblick in das Leben der Bergbewohner.

 

Abseits aller touristischen Pfade unternehmen Sie per Geländewagen eine Fahrt zum 3109m hohen Mt. Victoria und brechen dort zu einer Trekkingtour auf, die Sie durch die Dörfer der Chinfrauen mit ihren filigranen Gesichtstattoos führt.

 

Der goldene Fels, der scheinbar frei in der Luft schwebt und der Legende nach nur von einem Haar Buddhas im Gleichgewicht gehalten wird, bietet Ihnen außergewöhnliche Fotoszenen bei den Opferzeremonien der Pilger. Vielfältig aktiv werden Sie bei einer Boots- und Radtour auf und um den idyllischen Inle-See. Bagan, das größte Pagoden- und Tempelareal der Erde, erkunden Sie zum Abschluss in aller Ruhe per Rad. 

Radtour
Trekking/Wandern
Kultur
Erholung
Reiseverlauf
1. Tag
Anreise per Linienflug

Reisestart zum Kontinent der Mystik und der fernen Weisheiten von Frankfurt über Saigon oder Hanoi nach Yangon.

2. Tag
Ankunft am Mittag in Yangon

Willkommen in Myanmar! Schon beim Anflug auf den internationalen Flughafen „Mingaladon“ von Yangon sehen Sie aus dem Flugzeugfenster überall Pagoden mit  goldenen Kuppeln. Gegen Mittag landet Ihr Flieger dann in der burmesischen Hauptstadt, wo Sie Ihr Deutsch sprechender Reiseleiter erwartet. Nach dem Transfer in ein gutes Hotel in der Innenstadt können Sie am Nachmittag in Ruhe entspannen und am Abend lernen Sie die anderen Reiseteilnehmer beim Begrüßungsessen mit köstlichen asiatischen Speisen kennen. Übernachtung in gutem 3-Sterne-Hotel. (-/-/A)

3. Tag
Stadtrundgang in Yangon

Breite Boulevards, schmale Gassen, ehrwürdige Kolonialhäuser und quirlige Marktviertel – das ist Yangon, die größte Metropole Myanmars. Höhepunkt Ihres Stadtrundgangs durch Yangon ist die achteckige Sule-Pagode, in der angeblich ein Haar Buddhas aufbewahrt wird. Sie hat eine Höhe von 46 m und ist umgeben von kleinen Geschäften, wie z.B. Astrologen oder Handlesern. Bei bestem Fotolicht besuchen Sie am Nachmittag die Shwedagon-Pagode, das Wahrzeichen von Yangon und Myanmar insgesamt. Das Gewicht der Goldplatten, mit der die Stupa gepflastert ist, wird auf 60 t geschätzt. Ihr Schirm ist mit tausenden Diamanten, Rubinen und Saphiren verziert, an der Spitze befindet sich ein 76-karätiger Diamant. Am Abend erkunden Sie China Town. In der berühmten 19ten Straße genießen Sie gegrillte Fisch-, Fleisch- oder Gemüßespieße und lassen sich ein burmesisches Bier schmecken (optional). Ü wie Vortag. (F/-/-)

4. Tag
Fahrt zum Goldenen Felsen

Am Morgen verlassen Sie per einheimischem Bus Yangon Richtung Süden (Fahrtzeit ca. 5-6 h). Das Bussystem in Myanmar ist überraschend gut ausgebaut, so dass wir die Möglichkeit nutzen, mit öffentlichen Bussen unterwegs zu sein, um Land und Leute hautnah zu erleben. Ziel der Fahrt, in dem vom Volk der Mon bewohnten Gebiet, ist der Goldene Fels, der neben der Shwedagon-Pagode in Yangon und der Mahamuni-Pagode in Mandalay eine der drei heiligsten buddhistischen Stätten in Myanmar ist. Am Fuße des Goldenen Felsens angekommen, besteigen Sie zusammen mit vielen Pilgern einen mit Holzbänken ausgestatteten LKW, der Sie über eine befestigte Straße nach oben bringt. Die spektakuläre Fahrt führt durch tropischen Regenwald und endet 1100 m über dem Meeresspiegel in der Nähe des Goldenen Felsens. Sie beziehen wunderschöne Zimmer in einem kleinen Berghotel und am Abend erleben Sie eine faszinierende und berührende Atmosphäre, ausgelöst durch die spirituelle Hingabe tausender Pilger. (F/-/-)

5. Tag
Sonnenaufgang am Goldenen Fels und Flug nach Heho

Heute lohnt es sich, früh um fünf Uhr aufzustehen. Am Goldenen Felsen sitzen dicht an dicht viele Betende, vor sich Opferschalen, reich gefüllt mit Früchten und Reis. In Blumensträußen hängen Wunschzettel und Fähnchen. Kerzen brennen. Manche Pilger murmeln versunken, andere lesen kniend in Texten und verneigen sich immer wieder vor ihren Gaben. Mönche schreiten in Gehmeditation umher, während die Sonne über den Bergen emporsteigt. 

Nach 3 Stunden kehren Sie ins Berghotel zurück. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es mit den holzbeplankten LKWs wieder hinunter und per einheimischen Bus fahren Sie zum Flughafen von Yangon zu Ihrem Inlandsflug nach Heho. Der Mini-Flughafen von Heho ist das Tor zum idyllischen Inle-See. Die Flugzeit beträgt 1h 10min. Die Übernachtung erfolgt in einem gutem 3-Sterne-Hotel in Nyaungshwe in der Nähe des Sees. (F/-/-)

6. Tag
Mit dem Fahrrad entlang des Inle-Sees zum schönsten Weingebiet Myanmars

Der Inle-See ist umgeben von einer wunderschönen Berglandschaft, die nur darauf wartet, von Ihnen per Rad erkundet zu werden. Eingebettet in zwei parallel verlaufende Gebirgszüge, ist der Inle-See der zweitgrößte See des Landes und Heimat mehrerer Völker, die sich auf dem klimatisch günstigen Hochland auf etwa 1000 m über dem Meer niedergelassen haben. Intha, Pao, Danu und vor allem Shan leben hier als Bauern und pflanzen Reis und Sesam an. Das flache Land auf dem Shan-Plateau lässt einen langsamen Gang des Alltags zu und ist wie geschaffen für eine entspannte Radtour entlang des Sees (ca. 20-25 km). Zum Sonnenuntergang besuchen Sie das malerische Anwesen des Red-Mountain-Weingutes von dem Sie fantastische Ausblicke auf die Berge haben und verschiedene Sorten original myanmarischen Weines genießen können (optional). Tipp: Unbedingt den Rotwein Shiraz Tempranillo probieren. Ü wie Vortag. (F/-/-)

7. Tag
Per Boot und Bus ins Land der Roten Karen

Am Morgen geht es per Boot südwärts auf dem Inle-See. Sie erleben mit dem Bein rudernde Fischer vom Volk der Intha, passieren den „Pagodenwald“ von Taung Do und erreichen die im Wasser stehenden Shan-Stupas, deren Konturen sich im Wasser spiegeln. Nach 3-4 Stunden gehen Sie an Land und besteigen einen privaten Bus (2 h). Ziel ist Loikaw, Hauptstadt des Kayah-Staates, der noch bis vor gar nicht langer Zeit für Ausländer gesperrt war. Das Abendessen (optional) wird in einem kleinen Restaurant am Nambelu-Chaung-Fluss serviert und die Nacht verbringen Sie in Ihren Schlafsäcken im Versammlungsraum eines buddhistischen Klosters*. (-/-/-)

*Die Übernachtung im Kloster ist auf Grund unseres persönlichen Kontaktes zu den Mönchen möglich. Nur unsere Gäste dürfen hier übernachten. In absoluten Einzelfällen kann es passieren, dass eine Übernachtung nicht möglich ist. Grund dafür können interne buddhistische Abläufe im Kloster sein. In diesem Fall besuchen wir das Kloster, Sie bekommen einen tiefen Einblick in das Leben der Mönche und wir übernachten in einem nahe gelegenen Gästehaus.

8. Tag
Tour zu den Padaung und Treppenpagode Taung Kwe

Loikaw ist die Hauptstadt des Kayah-Staates. Sie liegt auf 1200 m in angenehmem Klima. Die Stadt ist umgeben von einer schönen Bergwelt, in der indigene Völker leben, darunter die Padaung, die berühmt für ihre Frauen sind, deren Hälse durch Anbringen von Metallringen künstlich verlängert wirken. Tatsächlich werden durch die Ringe jedoch die Schultern nach unten gedrückt. Sie haben den ganzen Vormittag Zeit, in einem Dorf der Padaung unterwegs zu sein und ihre Kultur kennenzulernen.Am Nachmittag besuchen Sie das berühmteste, religiöse Wahrzeichen von Loikaw - den über 100 m hohen Pagodenhügel Thiri-Mingalar Taung Kwe. In der Sprache der Shan heißen die beiden Felsbrocken mit den insgesamt 9 Pagoden Loi Pha Phat. Sie sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Eine Prophezeiung besagt, dass eines Tages die neun Pagoden zu einer allwissenden Pagode zur Verbreitung und Aufrechterhaltung des buddhistischen Glaubens vereinigt werden. Abends Übernachtung in einfachem, aber sauberen Hotel. (F/-/-).

 

9. Tag
Rückfahrt per Bus nach Nyaungshwe

6-stündige (mit Pause) Landschaftsfahrt per Bus zurück in die alte Shanfürstenstadt Nyaungshwe am Inle-See. Nyaungshwe gilt als ältester Ort am See und die ganze Region wird von hier aus verwaltet. Am Abend genießen Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter die Atmosphäre in einem der vielen kleinen Restaurants bei leckeren burmesischen oder indischen Gerichten (optional). Übernachtung in 3-Sterne-Hotel. (F/-/-)

10. Tag
Flug von Heho nach Lashio, Busfahrt nach Hsipaw - Auf den Spuren der Shan-Prinzessin

Am Vormittag ca. einstündiger Flug von Heho nach Lashio. Lashio ist die größte Stadt im nördlichen Teil des Shan-Staates und liegt ca. 150 km von der chinesischen Grenze entfernt. Anschließend folgt eine zweistündige Busfahrt ins Hinterland nach Hsipaw. Hsipaw war einst Sitz eines Shan-Fürsten, der Anfang der 1950er Jahre in Amerika seine Traumfrau kennenlernte und sie nach Burma brachte. Sie hieß Inge Sargent und stammte aus Österreich.

Literaturtipp: Dämmerung über Birma – Mein Leben als Shan-Prinzessin. In diesem Buch erzählt Inge Sargent aus der Zeit, als sie als verehrte Mahadevi im Palast lebte und davon, wie das Militär ihren Mann Sao verschleppte und sie zurück nach Europa und später in die USA ging. Mit dem Buch hat sie der Stadt Hsipaw und ihrem Mann ein literarisches Denkmal gesetzt. Übernachtung in einfachem Gästehaus. (F/-/-)

11. Tag
Trekkingtour um Hsipaw

Der Reiz von Hsipaw liegt in der Abgeschiedenheit und der unberührten Landschaft. In den Palaung-, Tai- und Shan-Dörfern der Umgebung erhalten Sie einen Einblick in das wahre burmesische Dorfleben. Es gibt nur wenige Straßen und die werden vor allem von Ochsenkarren befahren. Die Menschen leben oftmals von Selbstversorgung. Am Morgen starten Sie zu einer zweitägigen Trekkingtour ins Hügelland.
Die Tour beginnt am Gästehaus und führt über flache Pfade durch ein Dorf der Shan, über Getreide- und Reisfelder bis hin zu einer natürlichen Quelle und einem Bach. Nach einer Stunde werden die ersten Gebirgsausläufer erreicht. Der Weg führt stetig bergauf über Hügel und durch mehrere Palaung-Dörfer. In einem der Dörfer nehmen Sie das Mittagessen ein. Am Nachmittag setzten Sie Ihre Trekkingtour durch tropische Vegetation fort. Am Abend übernachten Sie in einem privaten Haus in einem Tai-Dorf und nehmen dort auch das Abendessen ein. Die reine Gehzeit beträgt insgesamt ca. 6 Stunden. (F/M/A)

12. Tag
Trekkingtour um Hsipaw

Nach dem Frühstück beginnt eine mehrstündige Wanderung durch tropische Vegetation und wunderschöne Berglandschaften. Das Mittagessen wird in einem Tai-Palaung-Dorf eingenommen.
Am Nachmittag wandern Sie 3 weitere Stunden, um ein Tai-Dorf im unteren Teil der Berge zu erreichen. Dort gibt es Abendessen. Sie übernachten wieder in einem privaten Haus der Einheimischen und haben so die Möglichkeit, das Leben der ethnischen Minderheiten in den Dörfern authentisch und hautnah zu erleben. Reine Gehzeit insgesamt ca. 6-7 Stunden. (F/M/A)

13. Tag
Zugfahrt über das Goteik Viadukt, Mandalay

Nach einem lokalen Frühstück werden Sie von einem Minibus abgeholt und zur Kyauk Me Zugstation gebracht. Heute passieren Sie mit dem Zug die höchste Brücke Myanmars - das Goteik Viadukt. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung im Jahr 1900 war sie die zweitgrößte Eisenbahnbrücke der Welt. Rund 793 Meter lang und 111 Meter hoch spannt sie sich über die Goteik-Schlucht und noch heute gilt sie als technische Meisterleistung. Tipp: Sie erreichen das Viadukt ca. gegen 12.30 Uhr. Für gute Fotos sollte man sich rechtzeitig einen Platz am Fenster sichern.

Diesen außergewöhnlichen Ausflug erleben Sie gemeinsam mit vielen einheimischen Zugfahrern. Charmante Dörfer und besondere Alltagsszenen am Rande der Schienen begleiten die ca. vierstündige Fahrt bis der Zug schließlich in der Kolonialstadt Pyin Oo Lwin einrollt. Per Taxi geht es am Nachmittag weiter nach Mandalay (Fahrt ca. 2 h). Übernachtung in schönem 3-Sterne Hotel. (F/-/A)

14. Tag
Bootsfahrt nach Mingun, Mahamuni-Pagode, U-Bein-Brücke per Rad

Früh am Morgen zum Sonnenaufgang fahren Sie per Boot den Ayeyarwady flußaufwärts und stehen eine Stunde später in Mingun vor den imposanten Anfängen des größten Pagodenbaus des Buddhismus – der leider nicht vollendet wurde! Es war zu Beginn des 19. Jahrhunderts , als der mächtige König Bodawpaya den Bau der höchsten Pagode der Erde befahl, finanzieller Bankrott und Mangel an Brennmaterial für die Ziegelproduktion ließen das Vorhaben aber scheitern. Doch die Reste des Scheiterns sind eindrucksvoll. Besonders schön: Die Pagodenteile Settawaya und Myatheindan.

Tipp:                                                                                                                                                      Bei An- und Abfahrt im Hafen von Mandalay die Fotokamera bereithalten.                                        Es warten tolle Schnappschüsse auf Sie.

Am Nachmittag erkunden Sie Mandalay. Heute beherbergt die zweitgrößte Stadt des Landes etwa 1,2 Mio. Menschen. Seit der vor wenigen Jahren erfolgten Wiedereröffnung der legendären „Burma Road“ von Mandalay nach China, erlebt die Stadt einen wirtschaftlichen Boom. Ganz anders 1886, als hier das Ende der traditionellen dynastischen Gesellschaft des alten Burma eingeleitet wurde. Nach dem dritten und letzten anglo- birmanischen Krieg setzten die Briten den Birmanen-König Thibaw ab, transportieren ihn samt Entcourage ins indische Exil und Burma machte sich auf den langen Weg in die Kolonialepoche und in eine Neuzeit, wo es als Myanmar wiedererstand. Zahlreiche religiöse Bauwerke sind Zeugen dieser glänzenden königlichen Vergangenheit von Mandalay, allen voran die Mahamuni-Pagode. Der Buddha im Inneren der Mahamuni-Pagode ist wohl einer der meist verehrten in ganz Myanmar. Jeden Tag kommen viele Gläubige und bringen kleine Blattgoldplättchen an der 3 Meter hohen Figur an.

Im nahegelegenen Amarapura besuchen Sie am Abend die längste und älteste Teakholzbrücke der Welt. Die auf 1086 Pfählen gebaute U-Bein-Brücke wurde um 1850 über den Taungthaman-See gespannt. Ein Sonnenuntergang an diesem Ort zählt sicher zu den unvergesslichen Momenten einer Reise durch Myanmar. Übernachtung wie Vortag. (F/- /-)

15. Tag
Sagaing, Bus nach Bagan

Tempel, Stupas und Höhlen sowie Hunderte von Klöstern und Meditationszentren prägen die Hügelkette von Sagaing. Insgesamt 5000 Mönche und 3000 Nonnen üben sich hier in buddhistischer Einkehr und Gelehrsamkeit. Schon bei der Anfahrt per Minibus aus dem 20 km entfernten Mandalay ergibt sich ein fantastischer Blick auf die im morgendlichen Sonnenlicht glänzenden Heiligtümer - besonders wenn im Vordergrund gerade ein traditionelles Schiff fotogen über die trägen Wassermassen des Ayeyarwady- Flusses gleitet. All das erlebt man aber nur, wenn man früh bei Sonnenaufgang vor Ort ist und die Mönche und Nonnen in langen Schlangen ihren Bettelgang antreten. Der Besuch von Sagain ist einer der fotografischen Höhepunkte Ihrer Reise durch Myanmar. An keinem anderen Ort bieten sich so viele außergewöhnliche Motive wie hier. Sie werden ausreichend Zeit haben diese beeindruckende Morgenstimmung zu genießen und/ oder mit der Kamera einzufangen. Nach Ihrer Rückkehr nach Mandalay besteigen Sie einen lokalen Bus für eine 4-5 stündige Fahrt nach Bagan. Die Übernachtung in Bagan erfolgt in einem sehr schönen, liebevoll eingerichteten Hotel. (F/-/-)

16. Tag
Bagan per Rad

Neben Sagain gehört der Besuch Bagans zweifellos zu den Highlights Ihrer Reise durch Myanmar. Das 40 qkm große Tempelarenal ist neben Angkor in Kambodscha die architektonische Meisterleistung in Südostasien. Sprachlos blickt man über die mehr als 2200 Monumente, die eine Pagodenlandschaft bilden, aus der am Morgen mystisch der Nebel empor steigt. Mit guten Mountainbikes erkunden Sie die Tempelanlage und gleiten durch eine fast 1000 Jahre alte Geschichte. Die Tour ist ca. 20 km lang und ohne große Steigungen. Übernachtung wie Vortag. (F/-/-)

17. Tag
Bagan individuell, optionale Möglichkeit: Ausflug zum Mt. Popa

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Individuell können Sie mit einem umweltfreundlichen Elektromoped unterwegs sein und zum Beispiel die etwas entferntere, aber sehr beeindruckende, Shwezigon-Pagode besuchen. Für Fotografen empfiehlt sich frühes Aufstehen um die Pagoden im besten Morgenlicht einzufangen. Die besten Fotostandpunkte verrät Ihnen Ihr kompetenter Reiseleiter. Den Sonnenuntergang werden die meisten von der hohen Shwesandaw-Pagode oder den weniger frequentierten Guni-Türmen aus erleben.

Tipp: Für alle, die schon immer einmal eine Fahrt mit einem Heißluftballon machen wollten, ist Bagan eine ausgezeichnete Wahl. Durch den Blick aus der Luft bekommt man noch eindrucksvoller eine Vorstellung von den Ausmaßen des Pagodenfeldes. Die Ballons starten bei bestem Fotolicht am frühen Morgen (Zusatzkosten ca. € 300,-, nur direkt vor Ort buchbar).

Optional besteht die Möglichkeit eines Ganztagesausfluges zum Mt. Popa, ca. 50 km von Bagan entfernt. Wer durch die karge Ebene fährt, wird den weithin sichtbaren Berg Popa wie eine Fata Morgana erleben. Der erloschene Vulkankegel Popa Taung Kalat ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte für die Verehrung der 37 Nats, der mächtigen Geister Myanmars. Sie können die 777 Stufen zum Kloster hinaufsteigen und einen wunderschönen Ausblick über die Ebene genießen. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gern bei der Organisation der Tour. Übernachtung wie Vortag. (F/-/-)

18. Tag
Mit Bus und Geländewagen nach Kanpetlet

Aufbruch mit dem Bus am frühen Morgen. Nahe Pakokku überqueren Sie den Ayeyarwady über eine Brücke und fahren dann von der anderen Uferseite mit Geländewagen weiter. Die Fahrt geht zuerst auf Straßen übers flache Land, dann weiter hoch in die Dschungelberge. Irgendwo am Wegesrand gibt es Mittagsrast: Motto „Einfachst“. Nach ca. 6 Stunden Abenteuer kommen Sie am Nachmittag im Chin-Staat gelegenen Ort Kanpetlet an und brechen zu einer kleinen Trekkingtour durch nahegelegene Dörfer auf. Der Chin-Staat ist ein unberührtes und vor allem abgelegenes Gebiet. Die traumhafte Berglandschaft und die liebenswerte Be-völkerung, welche seit der Kolonialzeit kaum Kontakt mit westlichen Gästen hatte, machen diese Reiseetappe so interessant. Ein entscheidender Unterschied zu anderen Völkern des Landes ist die Religion der Chin. Sie sind Christen. Eine sehr auffällige Tradition sind zudem ihre Gesichts-Tätowierungen. Einst ließen sich die Frauen ihre Gesichter tätowieren, um in den Augen der Feinde als hässlich zu gelten und so nicht entführt zu werden. Übernachtung in einem Gästehaus. (F/-/-)

19. Tag
Trekking Mt. Victoria und Kyartho

Am Morgen brechen Sie mit Geländewagen Richtung Mount Victoria auf und starten zu einer Trekkingtour auf den Gipfel, der mit seinen 3055 m der höchste Punkt des Chin-Staates ist. Der Berg heißt auf Burmesisch Natmataung, was so viel wie „Mutter der Geister“ bedeutet. Bei gutem Wetter reicht die Sicht bis Indien.
Die Landschaft um den Nationalpark des Mount Victoria ist geprägt von grünen Hügeln, feuchten Laubwäldern und immergrünen Pinienwäldern. Dazwischen findet sich auch eine Art Savannenlandschaft.
Auf dem Rückweg vom Gipfel steigen Sie Richtung Kyartho ab, einem weiteren sehr ursprünglichen Chin-Dorf. Nach ca. 4-5 Stunden Trekking erreichen Sie an einer anderen Stelle wieder die Piste, zu der die Geländewagen inzwischen gefahren sind. Die heutige Nacht verbringen Sie in einer Lodge in Mindat. (F/-/-)

Hinweis: Es gibt immer die Möglichkeit preiswert aber schmackhaft in einfachen Restaurants zu essen.

20. Tag
Mit Bus und Geländewagen zurück nach Bagan, Abschlußessen

Am Morgen geht es mit den Geländewagen wieder zurück nach Pokukku und von dort per Bus nach Bagan. Nach einem vorzüglichen, abendlichen Abschlußessen in einem urigen kleinen Restaurant übernachten Sie noch einmal in dem sehr schönen, liebevoll eingerichteten Hotel, in dem Sie schon während Ihres Aufenthaltes in Bagan 3 Nächte verbracht haben. (-/-/A)

21. Tag
Flug von Bagan nach Yangon, abends Heimflug

Mit einem 80-minütigen „Luftsprung“ von Bagan nach Yangon beenden Sie Ihre Reise durch eines der spannendsten und beeindruckendsten Länder Südostasiens. Mit dem kurzen Flug wollen wir Ihnen eine anstrengende 11-stündige Busfahrt von Bagan nach Yangon ersparen, damit Sie entspannt und gut erholt die Heimreise antreten können. Nach Ihrer Ankunft auf dem Flughafen in Yangon steht es Ihnen frei mit einem Taxi noch einmal in die Innenstadt von Yangon zu fahren um z.B. auf der 19ten Straße ein letztes burmesisches Bier zu trinken, bevor Sie am Abend über Hanoi oder Saigon nach Deutschland fliegen. (F/-/-)

22. Tag
Ankunft in Frankfurt

Mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck erreichen Sie am Morgen den Flughafen in Frankfurt. Für eine entspannte Heimreise mit Zug oder Zubringerflug in Ihren Heimatort bleibt genügend Zeit.

Optionale Strandverlängerung

See, Sonne und Sand – für die optionale Verlängerung Ihrer Reise in Myanmar erwarten Sie die Strände von Ngapali und Ngwe Saung. Niemand verkauft Ihnen gefälschte Gucci-Taschen und Rolex-Uhren, kein Mietscooter knattert über den Strand, kein Discohit dröhnt am Kiosk, niemand versucht dort, wo alle schwimmen, mit dem Jetski klarzukommen... dafür: Kilometerlange, goldgelbe Sandbuchten unter tropischer Sonne und vor einem Meer in Blau.

Wählen Sie aus einer Palette von einfachen bis first-class-Strandhotels. Gern beraten wir Sie zu Ihrer ganz persönliche Reiseverlängerung.

FAQ

Teilnehmer

min. 8 bis max. 12

Schwierigkeitsgrad

1,5 von 5 (leicht bis mittel – Reisen bei denen normale bis gute Kondition ausreichend ist)

Anforderung

Das Trekking um Kyardo und Hsipaw erfordert Trittsicherheit und normale Kondition; Es empfiehlt sich ein mittelgroßer Tagesrucksack (40-50 l); für die Übernachtung in den Hütten und im Kloster wird ein dünner Schlafsack und eine Isomatte benötigt; Komfortverzicht ist teilweise erforderlich; die Fahrradtouren in Bagan und am Inlsee sind jeweils ca. 20 km lang und führen über ebene Strecken.

Enthaltene Leistungen
  • Flug ab Frankfurt/M. über Hanoi oder Saigon nach Yangon und zurück inkl. Tax
  • 3 Inlandsflüge inkl. Tax
  • Rundreise in öffentlichen landestypischen Bussen
  • 15 Übernachtungen in sehr schönen 3-Sterne-Hotels im DZ mit DU/WC
  • 2 Übernachtungen in Berghütten mit Gemeinschaftsräumen
  • 1 Übernachtung in einfachem Gästehaus im DZ mit DU/WC
  • 1 Übernachtung in einem Kloster im Saal mit Gemeinschaftsbad
  • 2x Vollpension, 16x Frühstück, 2x Abendessen
  • 3 Tage Trekking um Kyardo und Hsipaw
  • Stadtführung in Yangon
  • Geländewagentour: Bagan – Kanpetlet und zurück
  • 2 Fahrradtouren in Bagan (mit gutem Mountainbike) und am Inle-See (mit gutem Citybike)
  • Eintritt Pagodenwelt Bagan und Gebühr am Inle-See
  • ZugfahrtKyaukme - Pyin Oo Lwin
  • Bootsfahrt nach Mindat
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung

 

 

 

 

Zusatzausgaben

Visum ca. € 50,-

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke

Trinkgelder u.a. für örtliche Guides

Zusätzliche Leistungen
  • EZ-Zuschlag für 15 von 20 Übernachtungen möglich: € 480,-
  • Halbes Doppelzimmer: Bei dieser Reise wird Ihnen bei Buchung eines "halben DZ" zunächst der komplette EZ-Zuschlag in Rechnung gestellt. Wenn sich ein Partner für das DZ findet, erhalten Sie den Zuschlag zurück.
  • Rail&Fly ab allen deutschen Bahnhöfen (€ 80,-)
Rabatte

Frühbucherrabatt

Bei Buchung bis 6 Monate vor Reiseantritt erhalten Sie einen Frühbucherrabatt von 2%.


Rabatt-Bedingungen:

Die Rabatte gelten für alle im Katalog und auf unserer Website veröffentlichten Gruppenreisen. Bemessungsgrundlage für den Frühbucherrabatt ist der ausgewiesene Grundpreis einer Reise. Zuschläge (z. B. Saison- oder Einzelzimmerzuschlag), Reiseverlängerungen oder Leistungen, die zu einem veränderten Reisepreis führen, wirken sich nicht auf die Rabatthöhe aus. Der Frühbucherrabatt ist nicht mit anderen Rabatten (z.B. Messerabatt) kombinierbar. Stand 03.02.2017

Reiseversicherung

Unser Reiseversicherungspartner ist die Europäische Reiseversicherung (ERV). Ihre Reiserücktrittsversicherung mit oder ohne Reisekrankenversicherung für Einzelreisen oder als Jahresversicherung buchen wir gern für Sie ein.

Reiserücktrittsversicherung mit Stornoschutz ab 132,- € pro Person

Reiserücktrittsversicherung als Jahrsversicherunga ab 98,- € pro Person

RundumSorglos-Schutz ab 203,- € pro Person

RundumSorglos-Schutz als Jahresversicherung ab 129,- € pro Person

Reisetermine und Preise

Datum
Preis in €
Reiseleitung
Verfügbarkeit
Buchung
31.03.18 - 21.04.18
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
27.10.18 - 17.11.18
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
17.11.18 - 08.12.18
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
16.02.19 - 09.03.19
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
09.03.19 - 30.03.19
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
26.10.19 - 16.11.19
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
16.11.19 - 07.12.19
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
15.02.20 - 07.03.20
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
07.03.20 - 28.03.20
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
24.10.20 - 14.11.20
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
14.11.20 - 05.12.20
€ 3990,-*
Buchbar
Buchen
*Flüge und Übernachtungen sind im Preis mit inbegriffen

Frühbucherrabatt

Bei Buchung bis 6 Monate vor Reiseantritt erhalten Sie einen Frühbucherrabatt von 2%.


Rabatt-Bedingungen:

Die Rabatte gelten für alle im Katalog und auf unserer Website veröffentlichten Reisen. Bemessungsgrundlage für den Frühbucherrabatt ist der ausgewiesene Grundpreis einer Reise. Zuschläge (z. B. Saison- oder Einzelzimmerzuschlag), Reiseverlängerungen oder Leistungen, die zu einem veränderten Reisepreis führen, wirken sich nicht auf die Rabatthöhe aus. Der Frühbucherrabatt ist nicht mit anderen Rabatten (z.B. Messerabatt) kombinierbar. Stand 03.02.2017

 

 

Beratung

Wir freuen uns darauf, Sie zu Ihren Urlaubswünschen persönlich zu beraten. Sie erreichen uns telefonisch oder per Email.

Da wir oft auf Reisen und Messen sind, ist unser Büro nicht immer besetzt. Sie können aber sehr gerne einen Beratungstermin mit uns vereinbaren. Bitte geben Sie dazu einen Terminwunsch an.
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KONTAKT

Fansipan Tours

Thomas Kropff
Torgauer Str. 43
D-01127 Dresden

Telefon: 0351 - 874 05 021
E-Mail: info@fansipan.de
Homepage: www.fansipan.de

Allgemeine Reisebedingungen (ARB)

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Die nachfolgenden Allgemeinen Reisebedingungen (kurz ARB) werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und Fansipan Tours, Inh. Thomas Kropff (im folgenden „Fansipan“) zu Stande kommenden Reisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a–m BGB und die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§ 4–11 BGB-InfoV und füllen diese aus.

1. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Buchung des Kunden bietet dieser Fansipan den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich auf Grundlage der Reiseausschreibung und der ergänzenden Informationen von Fansipan für die jeweilige Reise – soweit sie dem Kunden vorliegen – an. Die Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg erfolgen. Bei elektronischen Buchungen bestätigt Fansipan den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmern, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit der Annahmeerklärung durch Fansipan zustande. Die Annahme bedarf keiner besonderen Form. Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von Fansipan vor, an das Fansipan für 10 Tage gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist ausdrücklich oder schlüssig durch Leistung der Anzahlung annimmt. Nach Vertragsabschluss erhält der Kunde eine schriftliche Reisebestätigung sowie den Reisepreissicherungsschein übersandt.

2. Bezahlung der Reise und Sicherungsschein

Nach Vertragsabschluss und Erhalt des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises fällig, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Kunden € 75,– nicht, so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden. Der Restreisepreis (bei kurzfristigen Buchungen: der Gesamtreisepreis) ist 21 Tage vor Reiseantritt fällig und zu zahlen, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr nach Ziffer 9. abgesagt werden kann. Wird der fällige Reisepreis trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung zur Zahlung nicht bezahlt, ist Fansipan berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten (§ 323BGB) und vom Kunden Rücktrittskosten nach nachstehender Ziffer 7. zu verlangen. Wenn der Kunde Zahlungen trotz Fälligkeit nicht leistet, behält sich Fansipan vor, für die zweite Mahnung eine Mahnkostenpauschale von € 5,– zu erheben.

3. Änderung der Reiseausschreibung, Preisänderung vor Vertragsschluss

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen in den Reiseausschreibungen auf der Website, dem Katalog und den Prospekten, sowie aus den Angaben in der Reisebestätigung. Reisevermittler, Reisebüros und/oder Leistungsträger vor Ort (z. B. Hotels, Fluggesellschaften) sind nicht berechtigt, Zusicherungen zu geben, die über den Inhalt der Reiseausschreibung oder Reisebestätigung hinausgehen oder den Vertragsinhalt abändern. Fansipan behält sich insbesondere vor, vor Vertragsschluss eine Änderung des Reisepreises aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung der Reiseausschreibung zu erklären. Ebenso behält Fansipan sich vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder in der Reiseausschreibung ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung der Reiseausschreibung verfügbar ist.

Wird auf Wunsch des Kunden ein individueller Reiseablauf zusammengestellt, so ergibt sich die Leistungsverpflichtung von Fansipan ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Kunden und der jeweiligen Reisebestätigung.

4. Leistungsänderungen nach Vertragsschluss

Nach Vertragsschluss notwendig werdende Abweichungen wesentlicher Reiseleistungen, die von Fansipan nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Fansipan ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Preisänderung nach Vertragsschluss

Fansipan behält sich vor, nach Vertragsschluss im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten (insbesondere der Treibstoffkosten) oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung des für die betreffende Reise geltenden Wechselkurses, den Reisepreis zu erhöhen. Dieser ist wie folgt zu ändern:

Erhöhung der Beförderungskosten:

Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann Fansipan vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.

In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Um den sich so ergebenden Betrag kann Fansipan den vereinbarten Reisepreis erhöhen.

Erhöhung der Hafen- und Flughafengebühren: Fansipan kann den Reisepreis um den anteiligen Betrag erhöhen.

Änderung der Wechselkurse: Fansipan kann den Reisepreis in dem Umfang erhöhen, in dem sich der Preis für den Einkauf der Reiseleistungen erhöht hat.

Die Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren.

Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat Fansipan den Kunden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Fansipan in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von Fansipan über die Preiserhöhung geltend zu machen. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind nicht zulässig.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen, Abbruch der Reise

Falls der Kunde Reiseleistungen, die von Fansipan vertrags-gemäß angeboten wurden, infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die von ihm zu vertreten sind, nicht in Anspruch nimmt, so besteht kein Anspruch des Kunden auf anteilige Rückerstattung des Reisepreises. Fansipan wird sich bei den Leistungsträgern jedoch um eine Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegen-stehen.

7. Rücktritt durch den Kunden

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Fansipan. Aus Beweisgründen empfiehlt Fansipan, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, verliert Fansipan den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch gem. § 651i Abs. 2 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Reisepreis verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt. Fansipan hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. die Höhe der Entschädigung bestimmt sich unter Berücksichtigung der Nähe des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn unter Abzug des Wertes der von Fansipan gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie dessen, was Fansipan durch gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Die pauschalierte Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zuganges der Rücktrittserklärung des Kunden bei Fansipan wie folgt berechnet:
  • bis 30. Tag vor Reisebeginn 20 %
  • ab 29. bis 15. Tag vor Reisebeginn 40 %
  • ab 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 60 %
  • ab 6. Tag vor Reisebeginn 80 %.
Es steht dem Kunden stets frei nachzuweisen, dass Fansipan ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der Pauschalen entstanden ist.

Fansipan behält sich vor, anstelle der pauschalierten, eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit Fansipan nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen, als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist Fansipan verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

8. Umbuchungen, Ersatzperson

Sollen auf Wunsch des Kunden noch nach der Buchung der Reise Umbuchungen (Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft und der Beförderungsart) vorgenommen werden, kann Fansipan eine Umbuchungskostenpauschale in Höhe von € 25,– erheben. Ein rechtlicher Anspruch des Kunden auf Umbuchungen besteht nicht. Umbuchungen sind ausschließlich bis zum 35. Tag vor Reiseantritt möglich. Danach sind Änderungen, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach vorherigem Rücktritt vom Reisevertrag unter den vorgenannten Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Kunden möglich, da Fansipan bei einer Umbuchung in der Regel die gleichen Kosten entstehen wie bei einem Rücktritt. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen. Dem Kunden bleibt in jedem Fall das Recht des Nachweises eines geringeren oder nicht entstandenen Schadens vorbehalten.

Bis zum Reisebeginn kann der Reisende gem. § 651b BGB verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Das Bearbeitungsentgelt hierfür beträgt € 25,–. Fansipan kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende Fansipan gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten.

9. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Fansipan kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten, wenn die Mindestteilnehmerzahl in den Reiseausschreibungen beziffert sowie der Zeitpunkt angegeben ist, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Kunden vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wurde. Ein Rücktritt ist bis spätestens 23 Tage vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Kunden zu erklären. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat Fansipan den Kunden davon zu unterrichten. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet.

Stört der Reisende trotz einer entsprechenden Abmahnung durch Fansipan den Reiseablauf nachhaltig oder verhält er sich in einem solchem Maße vertragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum geplanten Ende der Reise mit ihm unzumutbar ist, kann Fansipan den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Dabei behält Fansipan den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die Fansipan aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Kunde selbst.

10. Kündigung wegen höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl Fansipan als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz (§ 651j BGB, § 651e Abs. 3 BGB). Danach kann Fansipan für erbrachte oder bis zur Beendigung noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Fansipan ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Kosten dem Reisenden zur Last.

11. Haftung, Haftungsbeschränkungen

Die vertragliche Haftung von Fansipan für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit Fansipan für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Möglicherweise darüber hinaus gehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von der Beschränkung unberührt. Fansipan haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Führungen, Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Ausstel-lungen, Sonderveranstaltungen, fakultative Angebote örtlicher Veranstalter), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von Fansipan sind. Fansipan haftet jedoch für Leistungen, welche Beförderungen des Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der gebuchten Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie dann, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung einer Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflicht des Veranstalters ursächlich geworden ist.

12. Obliegenheiten des Kunden, Abhilfe

Sollte der Reisende wider Erwarten Grund für Beanstandung haben, ist diese an Ort und Stelle unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder – sofern eine solche nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet ist – unter der unten genannten Adresse/Telefonnummer bei Fansipan anzuzeigen und dort innerhalb angemessener Frist um Abhilfe zu ersuchen. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. des Agenturpartners von Fansipan wird spätestens in den Reiseunterlagen unterrichtet. Unterlässt es der Reisenden schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine Minderung nicht ein. Der Reiseleiter ist beauftragt, sofern möglich, für Abhilfe zu sorgen; er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen. Will ein Kunde/Reisender den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 615c BGB bezeichneten Art nach § 651e BGB oder aus wichtigen, Fansipan erkennbaren Gründen wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe objektiv unmöglich ist, von Fansipan verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, Fansipan erkennbares Interesse des Kunden/Reisenden gerechtfertigt ist.

13. Mitwirkungspflicht des Kunden

Hinsichtlich der Reiseunterlagen hat der Kunde Fansipan zu informieren, sofern er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht in dem von Fansipan mitgeteilten Zeitraum erhält oder die Unterlagen falsche Angaben oder Daten enthalten. Der Reisende ist für sein rechtzeitiges Erscheinen am Abreiseort persönlich verantwortlich. Bei Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen empfiehlt Fansipan aufgrund internationaler Übereinkommen dringend, dies unverzüglich an Ort und Stelle mittels schriftlicher Schadenanzeige (P.I.R) der ausführenden Fluggesellschaft anzuzeigen. Diese lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckverlust spätestens binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung bzw. Fansipan anzuzeigen.

14. Informationspflichten über Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Fansipan ist gemäß EU-VO 2111/05 verpflichtet, den Kunden über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht/stehen die ausführende/n Fluggesellschaft/en zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss Fansipan diejenige/n Fluggesellschaft/en nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und sicherstellen, dass der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht/feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesellschaft wechselt. Fansipan muss sicherstellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist, ist auf der Internetseite http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/airban/index_de.htm einsehbar.

15. Pass- und Visumerfordernisse, gesundheitspolizeiliche Vorschriften

Fansipan informiert Staatsangehörige des EU-Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Pass- und Visumerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (z. B. polizeilich vorgeschriebene Impfungen und Atteste). Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden und eventueller Mitreisender (z. B. Doppelstaatsangehörigkeit oder Staatenlosigkeit) vorliegen. Der Kunde sollte zusätzlich Auskunft bei Ärzten, Gesundheitsämtern und Tropeninstituten einholen. Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften, insbesondere Zoll- und Devisenvorschriften, selbst verantwortlich. Der Kunde ist selbst verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente und muss selbst darauf achten, dass sein Reisepass oder sein Personalausweis für die Reise eine ausreichende Gültigkeit besitzt. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, zum Beispiel die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn Fansipan schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat. Fansipan haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, es sei denn, der Kunde hat Fansipan beauftragt, für ihn behördliche Dokumente zu beantragen und Fansipan hat hierbei gegen eigene Pflichten verstoßen und selbst die Verzögerung verschuldet.

16. Anzeigefristen, Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung, Abtretungsverbot

Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber Fansipan unter der genannten Adresse geltend zu machen. Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder Samstag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde/Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist.

Diese Frist gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 8, wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651c Abs. 3, 651d, 651e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadens-ersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.

Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c–f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c–f BGB verjähren in einem Jahr.

Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder Samstag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

Die Abtretung von Ansprüchen gegen Fansipan an Dritte ist ausgeschlossen.

17. Rechtswahl, Gerichtsstand

Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und Fansipan findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Der Kunde/Reisende kann Fansipan nur an dessen Sitz verklagen.

Für Klagen von Fansipan gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von Fansipan vereinbart.

Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden/Reisenden und Fansipan anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden/Reisenden ergibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde/Reisende angehört, für den Kunden/ Reisenden günstiger sind als die vorstehenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

Reiseveranstalter Fansipan Tours

Inhaber Thomas Kropff
Torgauer Str. 43, D-01127 Dresden
Tel. +49 (0)351 874 05 021
info@fansipan.de
www.fansipan.de
ARB unter: www.fansipan.de
Stand: 14.09.2016

Reiseversicherungen

Fansipan empfiehlt generell den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung und einer Auslands-Reisekrankenversicherung mit Rücktransport.

Datenschutzhinweis

Die im Rahmen der Buchung vom Kunden zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden elektronisch verarbeitet und von Fansipan und dessen Leistungsträgern genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Die Vorschriften des BDSG finden Anwendung. Aufgrund eines US-Bundesgesetzes zur Terroristenfahndung sind die Fluggesellschaften gezwungen, die Flug- und Reservierungsangaben jedes Passagiers vor der Einreise in die USA der US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) mitzuteilen. Ohne diese Datenübermittlung ist eine Einreise in die USA nicht möglich – dies betrifft auch Zwischenlandungen sowie Umsteigeflüge. Auch bei Flügen in andere Staaten, die lediglich den Luftraum der USA tangieren, müssen die Daten übermittelt werden.